Samstag, 10. Oktober 2009

Bruzzelei die Fünfte

Das Gestell hat nun Füße.



Leider ist uns erst kurz nach diesem Bild aufgefallen, dass die beiden Achsen für die Transporträder zuerst hätten montiert werden müssen, weil die genau unter den vorderen Fußbefestigungen platziert werden... Also wurden die frischmontierten Stücke grummelnd wieder abgeflext.

Um die Befestigung des Bremssattels auszutüfteln, haben wir mal grob die Bremsscheibe angetaped



Und daraus resultierte dann ein Pappmuster und daraus die Stahlversion.



Zur Stimmung des Tages passend, habe ich die zwei Teile noch in die falsche Richtung versetzt zum Schweißen fixiert, das wurde nachträglich durch ein kleines Adapterstück ausgeglichen. Die Achsen sind vorbereitet zum Einschweißen, in der nächsten Sitzung bekommt der Rahmen die entsprechenden Löcher.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Bruzzelei, die Vierte

Das Gestell steht. Nach einer weiteren Nacht des Schweißens und Flexens sind die Beine nun dran und damit ist das Gröbste durchgestanden.

Now take a look at this beauty!










Beine in Transportposition eingeklappt:



Die dicken Scharniere stammen aus der Abteilung für Gartentore im Baumarkt.

Jetzt fehlen am Rahmen noch die Befestigung für den Bremssattel, die Achsen für die Räder und die Deichselbefestigung.

Mittwoch, 30. September 2009

_S_I_D_E_S_H_O_W_ Wakeskate selbstgemacht

Weil es direkt zum Thema gehört, füge ich hier noch einen zweiten Baubericht ein. Damit dieser lesbar bleibt, und nicht in Bruchstücken innerhalb der Windenentstehung verteilt wird, werde ich den Bau meines ersten Wakeskates in diesem Post immer weiter ergänzen.

Gestern habe ich das Rohmaterial gekauft, drei Platten 4mm starkes Birkensperrholz, 110 cm lang, 45 cm breit. Ich habe die Platten so schneiden lassen, dass sie in der Längsrichtung flexibler sind als in der Querrichtung. Dadurch sollte sich sie Formverleimung einfacher gestalten, ich hoffe nur, dass der Steifigkeitszuwachs durch das Verleimen ausreicht und das Ding nachher nicht schwabbelig wird. Wenn doch, bekommt die Oberseite auch noch eine Schicht GFK.

Geplant ist:
- Länge 105cm
- Breite 40cm in der Mitte
- Unterseite Verstärkt durch eine Lage Glasfaser
- 2 Finnen aus Aluminium
- Oberseite mit Schaumpad für Barfußeinsatz

Das Brett soll einen sogenannten Tri-Stage-Rocker bekommen. Das bedeutet, dass es nicht mit konstantem Radius gebogen ist, sondern an den Enden etwas stärker gebogen ist als in der Mitte. Ungefähr so soll es nachher aussehen:



Um dies zu realisieren, brauche ich eine Konstruktion, die es mir erlaubt die drei Lagen Holz übereinander in dieser Form zu halten und sie dann zu verpressen. Da das Brett nur in der Längsrichtung gewölbt wird und in der Querrichtung plan bleibt, genügt dafür (hoffentlich) eine gewölbte Unterlage, auf die ich mit Querlatten die einzelnen Lagen pressen kann.
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20.10.

genug gedacht, los gehts. nachdem die Spulenseitenteile noch nicht fertig sind, haben wir uns heute dem eigentlichen Sportgerät gewidmet.

erstmal Material anschauen



Rockerline ausgetüftelt



und aus dachlatten ausgestichsägt. stichausgesägt. ausstichgesägt. also mit der stichsäge ausgesägt.





und mit der unterlage verschraubt



dann die Konstruktion zum Pressen ausgetüftelt.







Verleimen konnten wir die drei Lagen leider nicht, weil ich Depp den Leim vergessen hatte :-(

Die Unterkonstruktion braucht auch noch etwas Zuwendung, sie hat noch leichte Wellen vom Sägen. Und wir werden die Dachlatten über den Schichten nicht hochkant stellen, damit es eine noch etwas homogenere Druckverteilung gibt.

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24.10.

Diesmal hatte ich den Leim dabei und wir konnten loslegen

Leim auftragen



pressen





und: krummes Holz!





Da das Wakeskate nicht exakt rechtwinklig werden soll, aber dennoch symmetrisch, habe ich ein Blatt Papier 2x gefaltet und eine Boardkontur draufgemalt. Freihand, einfach nach unserem Gefühl.

ausgeschnitten



ausgeklappt



dann aufs Holz übertragen und mitder Stichsäge einmal rund



Kanten grob geschliffen und fertig ist der rohe Kern unseres zukünftigen Sportgerätes





Das gute Stück ist jetzt ca 108cm lang und 42cm breit.
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Beinchen

Um zu verhindern, dass die Winde im Einsatz auf die Schnautze fällt, wenn Zug auf die Leine kommt, spendieren wir ihr noch einen Satz ausklappbare Beine



Donnerstag, 24. September 2009

Bruzzelei, die Dritte

Die Sache nimmt Formen an! Nach einer langen Schicht bis tief in die Nacht konnten wir endlich mal den Antrieb in Bewegung setzen. Aber eins nach dem anderen...

Zunächst kamen die beiden Streben mit den Langlöchern für den Motor an ihre Plätze



Dann die seitlichen Versteifungen. Während Christoph innen am Bruzzeln war



und die Würstchen draußen am Bruzzeln waren,



habe ich mich den Befestigungsteilen für den Motor und die beiden Lagerböcke gewidmet. Beide können von einer Seite montiert werden, man muss also nicht die ganze Kostruktion anheben, um die Motorschrauben zu kontern und man muss auch nicht unter den (noch zu bauenden) Füßen vorne suchen, um die Muttern der Lagerschrauben gegenzuhalten.



Die beiden Winkel für das Seilfenster kamen noch auf die vordere Querstrebe und nach der gewohnten Schrupp- und Schleiforgie ging es dann ans Ausrichten der Lager, um die Stelle für die Bohrungen zu ermitteln.



Angezeichnet, alles wieder runter, Rahmen bohren, alles wieder dran - aber diesmal geschraubt und nicht mit Schraubzwingen.

Und *tadaaaa* auf einmal steht eine geile Maschine vor uns auf dem Hallenboden, die genau so aussieht, wie wir uns das vor einigen Wochen zusammengeträumt haben :-)









Und als Abschluss des Abends gabs dann noch ein wenig Lärm, weit nach Mitternacht, aber das musste einfach sein...



Es funktionuckelt! BIDDE!!!

Donnerstag, 17. September 2009

noch eine Runde Komponentenbasteln

gestern haben wir die seitlichen Versteifungen geschnitzt, Langlöcher in die Motorkonsole gefeilt (zum Spannen der Kette) und die Haltewinkel für das Seilfenster vollendet.





Montag, 7. September 2009

Bruzzelei, die Zweite

das Rahmenpuzzle komplettiert sich langsam :-)

Ausrichten und Einspannen




Schweißen



Dann Schleifen und voilà



mal schnell den Motor draufgestellt:




und so sehen die Schlappen aus, die uns die letzte Meile zum Wasser erleichtern werden: